Direkt zu den Inhalten springen

Die Geschichte

In der Vergangenheit bestanden zwei bundesweit agierende Verbände im Hausnotruf. Die Initiative Hausnotruf (IH) und der Bundesverband Hausnotrufdienste e.V. (BV HNRD). Bei ersterem handelte es sich um einen Verband der auch die Interessen der Gerätehersteller mit einbezog. Von politischen Akteuren, wie dem vormaligen Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung Karl Laumann und ebenfalls aus dem BMFSFJ, wurde im vergangenen Jahr (2018) deutlich gemacht, dass ein Verband, der Leistungserbringer und gleichzeitig die Interessen der Gerätehersteller vertritt, nicht politischer Gesprächspartner sein kann.


Im Bundesverband Hausnotrufdienste e.V. (BV HNRD) fand bislang eher ein Austausch auf fachlicher Ebene statt. Aktivitäten auf Bundesebene waren nicht bekannt. Mit der Gründung des nun neuen Bundesverbandes Hausnotruf e.V. wurden die ehemaligen Vereinigungen aufgelöst. Der BvHNR e.V. hat seine Arbeit seit dem 23.3.2019 aufgenommen. Der Verband repräsentiert über 90% aller Dienstleister im Hausnotruf. Alle großen Hilfsorganisationen, wie u.a. das Deutsche Rote Kreuz e.V., Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Malteser Hilfsdienst e.V.  und auch viele private Anbieter, wie zum Beispiel BeWo (Begleitet Wohnen GmbH) oder Sonotel gGmbH sind Gründungsmitglied. Die Gerätehersteller wurden bewusst außen vor gelassen, um dem Wunsch der Politik nachzukommen. Unabhängig von Konfession oder Zugehörigkeit nimmt der Verband seine Arbeit wahr und formuliert gemeinsam Strategien zur Weiterentwicklung von Qualitätsstandards, Funktionalität und technischem Fortschritt. Zusammenfassend stehen die Menschen mit Ihren unterschiedlichen Bedürfnissen im Vordergrund. Der Verband macht es sich zur Aufgabe politisch und gesellschaftlich beste Rahmenbedingungen zu schaffen, für einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu dieser wichtigen Unterstützungsleistung für ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige.